2013 – 2021

Der Grand Filou war 2017 sicher das außergewöhnliche Highlight des Frühjahrskonzerts und erreicht auch weiterhin eine Vielzahl an Zuhörern auf YouTube.

2013 und 2019 war die Stadtkapelle Metzingen Teil des deutschen Musikfests in Chemnitz und Osnabrück. Tage voller Musik und Spaß.

Das erste Onlinekonzert der Stadtkapelle feierte 2021 an Ostern seine Premiere. Bedingt durch Corona und den Kontaktbeschränkungen entstand die Idee von Einzelaufnahmen um unseren treuen Zuhörern aber auch uns Musikern ein tolles Konzert bieten zu können.

2000 – 2004

Besondere Werke wie 2004 die Rhapsody in Blue mit dem damaligen Musikschulleiter Heinrich Großmann am Flügel sind Standard an unseren Konzerten.

Eine große Unterstützung und Wertschätzung erfährt unsere Kapelle durch die Stadt Metzingen. Zählt der Klangkörper als musikalische Visitenkarte für Metzingen. Das ist mit ein Grund, dass die Stadt Metzingen uns 2007 die Möglichkeit gegeben hat in ein neu gebautes Probelokal zu ziehen. Dieses wurde unseren Anforderungen gerecht ausgestattet.

1992 – 1999

Im Juli 1992 konnte mit dem damaligen 26-jährigen Bruno Seitz ein neuer Dirigent gefunden werden. Unter seiner Leitung konnte das Orchester bis zeitenweise über 80 Musikerinnen und Musiker stark Auftreten. Alle 2 Jahre wird auf Wertungsspielen das musikalische Niveau bewertet. Ab 2005 tritt die Stadtkapelle in der Höchststufe an.

Seit 1992 wird in der Jugendausbildung mit der Musikschule Metzingen, deren Leiter Bruno Seitz ist, kooperiert. Die Jugendarbeit wurde verstärkt und auch dort wuchs die Anzahl der Jugendlichen.

Festzüge und gesellige Unterhaltungsmusik gehören mit zum Repertoire wie da Open Air Sommerabendkonzert, Platzkonzerte und das alljährliche Kelternfest.

1985 – 1991

Im Januar 1985 konnte der damals aktive Musiker Gerhard Schüle als Dirigent der Stadtkapelle verpflichtet werden. Seine Leistungen, die er mit der von ihm 1981 übernommenen Jugendkapelle bestens vollbracht hatte, zeichnete ihn für die  Dirigentenamt besonders aus. Er selber war schon 1974 als Posaunist dem Orchester beigetreten.

Unter seiner Leitung wuchs die Kapelle auf weit über 50 Musikerinnen und Musiker an. Die musikalischen Leistungen stiegen stetig und rasch an. Das Orchester erzielte in diesen Jahren höchste Wertungsergebnis bei Wertungsspielen und Wettbewerben. Leider verstarb Gerhard Schüle nach kurzer schwerer Krankheit im Jahr 1991. Reinhard Langer, Posaunist der Stadtkapelle übernahm stellvertretend für den erkrankten Gerhard Schüle die musikalische Leitung des Orchesters bis ein neuer Dirigent gefunden werden konnte.

1971 – 1984

Mit neuem Vorstand Karl Laib und neuem sehr engagierten Dirigenten Otto Arnstadt aus Nürtingen konnte die Kapelle innerhalb von 6 Jahren von 14 auf 41 Mann verstärkt werden. Es wurden Mädchen zur Ausbildung zugelassen, ehemalige Musiker angesprochen und Neubürger aus den deutschbesiedelten Gebieten aus Rumänien in die Kapelle aufgenommen. Im Herbst konnten 20 Jungmusiker gewonnen werden. 1974 waren es dann schon 39, die vom Dirigenten und einzelnen Musikern ausgebildet wurden.

1974 übernahm für sehr lange Zeit Helmut Maier den Vorsitz. 1983 konnte das neue Probelokal im „Haus für Alle“ bezogen werden, nachdem man davor in den verschiedensten Räumen proben musste. Ein Jahr später 1984 legte Otto Arnstadt aus gesundheitlichen Gründen den Dirigentenstab nieder und wurde durch seine Überdurchschnittliche Leistung im Aufbau der Kapelle zum Ehrendirigenten ernannt.

1960 – 1971

In den 60ger Jahren wurde die Kameradschaft zur Österreichischen Kapelle aus Weer intensiv gepflegt.

Ab 1963 traten erste Nachwuchsprobleme auf. Durch den Einsatz des damaligen Bürgermeister Eduard Kahl konnte die Kapelle finanziell und strukturell so ausgestattet werden, dass es möglich war 1965 eine Jugendgruppe mit 30 Musikern zu gründen.

Leider blieben davon nach kurzer Zeit nur 2 übrig. Zusätzlich trat 1968 der Vorsitzende zurück, Umzüge und Auftritte mussten aufgrund des Alters der Musiker abgesagt werden und der Gesundheitszustand von Rudolf Hecker verschlechterte sich zusehends. Im April 1969 nahm die über 30-jährige Ära Rudolf Hecker sein Ende.

Franz Döhringer wurde eingestellt. Leider verstand er es nicht die Probleme der Kapelle zu meistern was dazu führte die 1964 gegründete Jugendkapelle wieder aufzulösen. Musiker wanderten zu anderen Kapellen ab. Am 31. März 1971 wurde Döhringer entlassen. Es verblieben 14 Musiker.

1950 – 1960

Durch das Engagement von Rudolf Hecker, welcher nach der Neugründung auch 1. Vorsitzender und Kassier war wuchs die Kapelle quantitativ und qualitativ. So konnte 1954 eine Jugendkapelle mit 30 Mann an einem Wertungsspiel teilnehmen. 1957 wurde diese Jugendkapelle in die Stadtkapelle integriert. Somit war die Jugendkapelle leider aufgelöst.

1958 hatte die Kapelle keine Tubisten mehr. Neue mussten angeworben werden. Aus Schwandorf wurde jemand gefunden, der zugleich eine Wohnung und einen Arbeitsplatz in Metzingen erhielt.

1934 – 1948

Nachdem die Kapelle zum 30.11.1934 aufgelöst wurde durfte sie 1 Jahr nicht spielen. Ab 1936 scharten sich um Otto Hauber und Wilhelm Kühfuß wieder Musiker und sie gründeten eine „Orchestervereinigung“. Da es ohne Geld nicht möglich war eine professionelle Leitung zu finden war die Stadt bereit wieder einen Musikdirektor anzustellen. Unter 60 Bewerbern wurde zum 1. Januar 1939 Rudolf Hecker aus Göppingen angestellt.

Durch den zweiten Weltkrieg kam die Tätigkeit der Kapelle zum Erliegen. 1946 kehrte Hecker aus der Kriegsgefangenschaft zurück und sammelte schnell seine Musiker zusammen. 1948 wurde zusammen mit der Stadt eine neue Satzung entworfen. Seit damals war die Kapelle von der Feuerwehr unabhängig.

Am 1. Juni 1948 fand die Neugründung der Stadtkapelle statt.

1927 – 1934

Im Frühjahr 1927 wurde dann auf Drängen der Kapelle nach einem Berufsmusiker gesucht. Unter 31 Bewerbungen fiel die Wahl auf den 27-jährigen Bruno Viernickel aus Reutlingen. Unter seiner Leitung wuchs die Kapelle auf 31 Musiker an.

Aufgrund eines NS-Beschlusses musste Viernickel die Kapelle verlassen. Aufgrund von Differenzen zwischen der Kapelle und dem Gemeinderat wurde die Kapelle  zeitgleich aufgelöst.


1923 – 1926

Nachdem Friedrich Schumm aus gesundheitlichen Gründen sein Amt abgeben musste, konnte sich der Gemeinderat für keine Nachfolge entscheiden.

Deshalb übernahmen Julius Laib und Wilhelm Kühfuß, beides Schüler von Stabs-Oboist Friedrich Schumm, die Leitung.

1906 – 1923

Friedrich Schumm, 1. Stabs Oboist des Infanterie Regiments 180 aus Tübingen, übernimmt die Leitung der Kapelle.

Sehr ehrgeizig verfolgte er das Ziel junge Musiker für das Orchester zu begeistern. Unter seiner Ära wurden erstmals Holzblasinstrumente ins Orchester aufgenommen. Sein Engagement ging so weit, dass er aus eigener Tasche Instrumente bezahlte um das Niveau der Kapelle zu steigern.

1903 – 1906

Engelbert Wehle aus Reutlingen übernimmt den Taktstock nachdem Ferdinand Stoll aus Altersgründen das Amt niederlegte.

Wehle war der erste von der Stadt angestellt Musikdirektor und leitete auch den Weingärtner-Liederkranz. Leider war unter seiner Leitung kein Vorwärtskommen erkennbar, was vor allem finanzielle Gründe hatte.

Die Stadt Metzingen verbesserte den Vertrag mit der Kapelle sodass im Hinblick auf Anschaffung von Instrumenten und der Ausbildung von Jungmusikanten wesentliche Verbesserungen erreicht wurden.

Im Gegenzug verpflichtete sich die Kapelle mehrmals im Jahr Platzkonzerte im damaligen Musikpavillon (stand am Platz der heutigen Stadthalle) zu geben. Diese Verpflichtung besteht bis heute.

1887 – 1903

Das genaue Gründungsjahr der Stadtkapelle ist nicht bekannt. Im Jahr 1887 ging aus der zuvor gegründeten Musikgesellschaft eine „Stadt- und Feuerwehrkapelle“ hervor.

Die 10 Musiker unter Leitung von Ferdinand Stoll waren hauptsächlich bei Musterungen der Feuerwehr im Einsatz. Aufgrund von fehlenden Melodiebläsern war sie aber meist nicht spielfähig.